Name: Bartagame (lat.Pogona)


Kurzbeschreibung

Bartagamen gehören zu der Familie der Agamen. Es gibt acht Arten von Baragamen und zwar die östliche Bartagame und die Streifenbartagame, Kimberley-Bartagame, Zwerbartagame Westliche Bartagame, Mitchells Bartagame, Nullarbor-Bartagame, Kleine Bartagame. Diese 50-60cm langen (hell)braunen Tiere haben auf und unter den Kopf Stacheln,den sogenanten "Bart".

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Merkmale / Aussehen

Die Bartagame hat einen stachelig aussehenden Bart. Sie haben einen langen Schwanz und sind sehr schnell.

Verbreitung und Lebensraum

Bartagamen leben in Australien,in trockenden Halbwüsten und trockenen, lichten Wäldern.

Lebensweise

Sie leben in Australien und fangen Insekten. (Ganze Sätze sind wichtig!)

a. Ernährung

Fressen Heuschrecken,kleine Nagetiere,Gemüse, pflanzliche Nahrung, Fleisch, Insekten z.b Hausfliegen, Fruchtfliegen, Wiesenplanton und Wachsmotten. Sie fressen aber auch gerne Früchte.

b. Sozialverhalten

Männliche Bartagamen verfolgen bei der Fortpflanzung ihre Patnerinnen. Die Weibchen legen die Eier in ein Loch ab. Die Eier brauchen 55 -75 Tage bis sie schlüpfen. Während der Paarungszeit stellt das Männchen sich auf die Zehen und versucht größer auszusehen. Das Männchen putzt das Weibchen am ganzen Körper.
Wenn Weibchen in Paarungsstimmung sind laufen sie nicht weg wenn sich eine Männliche Bartagame nähert.


c. Fortpflanzung

Die Männchen haben keine Geschlechtsorgane, aber paarige Hemipenise. Diese Kopulationorgane haben die Form von zwei hohlen Schläuchen, die in Ruheposition dicht hinter dem Kloakenspalt in der Schwanzwurzel liegen. Am Hemipenes können Falten, Warzen, Stacheln und andere Strukturen ausgebildet sein, die mehr oder weniger zur Verankerung (Haltefunktion) dienen. Der Sperma gelangt über eine auf der Innenseite der Hemipenes verlaufende Samenrinne in die Kloake des Weibchens.Man sollte den Tieren Winterruhe von acht Wochen bei einer Temperertur von 20-25°C tagsüber und 15-20°C gewähren. Auf Kopfnicken und Nackenbiss folgt manchmal eine Paarung. Man sollte das Männchen aufdringlich entfernen, wenn das Weibchen schon befruchtet ist.

d. Jagd

Der Schwanz dient zur Jagd. Zwergbartagamen sind Ansitzjäger. Im kurzen Sprung oder Sprint erreichen sie schnell ihre Beute. Sie können sehr gut sehen und haben ihre Beute längst erkannt bevor sie sich auf die Jagd begeben.

e. Feinde

Die Bartagame hat viele Feinde, zum Beispiel: Hunde, Schlangen, Warane, Adler, Raben, Katzen, Raubvögel, Füchse, Greifvögel, Falken, Bussard, Dingos und Menschen.


ggf. Nutztierhaltung / Haustierhaltung

Bartagamen kann man in Terrariums zuhause halten.Diese aktiven Tiere brauchen ein großes Wüstenterrarium;mindestens 150 x 50 x 50cm für ein Paar oder Trio oder 100 x 40 x 40cm für ein Einzeltier. Man muss dafür sorgen das eine Temparatur von 40-45°C unter Strahlern besteht, ansonsten für 28°C. Nachts sollte die Temparatur bei 21-24°C liegen. Männliche Bartagamen stressen sich gegenseitig, selbst wenn sie zusammen aufgewachsen sind. Die nicht zu vermeidenen Gefechte sind heftig und man bringt das unterlegende Männchen besser in ein anderes Terrarium unter. Auch Überbelegung kann zu Stress, Aggressionen und Verletzungen führen. Die Männchen können auch auf andere Echsenarten aggressiv reagieren und diese verletzen. Anhaltend paarungswillige Männchen stressen die Weibchen Ständig befruchtete Weibchen bilden pro Jahr vier Gelege und können kaum wieder zu Kräften kommen. Deswegen sollte man das Männchen rechtzeitig in ein eigenes Terrarium tun. Nur zur Paarung werden die Tiere für ein paar Tage zusammengesetzt.

Weiters

Diese Bodenbewohner können gut klettern.

Verhalten

Bartagamen sind tagaktiv. Schon junge Tiere kommunizieren über langsame Armbewegungen. Auch erwachsene Weibchen zeigen dieses Verhalten gegenüber Männchen. In Drohhaltung stehen die Tiere schräg,flachen ihren Körper ab und blähen ihren "Bart" auf.Manchmal öffnen sie dabei ihre Schnauze. Bartagamen kühlen sich ab, indem sie mit weit geöffneter Schnauze hecheln.

Eiablage

Ein befruchtetes Weibchen wird bei guter Fütterung nach einigen Wochen füllig und zeigt Beulen auf der Bauchseite. Man sollte den Tieren einen Platz mit mindestens 10cm tiefen, feuchten Substrat, zum Beispiel Sand, unter einem flachen Stein oder eine Schale mit feuchter Erde zur Verfügung stellen. Das Weibchen legt nach 45-60 Tagen ca. 20 Eier in eine selbst gegrabene flache Grube, die sie anschlißend wieder zuscharrt. Die 10cm langen Jungen schlüpfen bei einer Temperatur von 28-32°C nach 55-75 Tagen. Bei niedrigen Temperaturen erhält man weibliche Nachkommen, bei höheren viele mannliche.


Geschlechtsunterschiede

Männchen in Paarungsstimmung haben größere Fermola- und Präanalporen. In der Paarungszeit ist der "Bart" der Männchen schwarz gefärbt.

Zucht

Man sollte in ein 100 x 50 x 50 cm großes Terrarien maximal zehn gleich große Jungtiere halten.Man sollte die Tiere beobachten: In zu kleinen Terrarien und bei Futtermangel beißen sie sich die Schwänze ab. Man sollte zwei-bis dreimal eine Mischung aus Insekten, klein geschnittenem Gemüse und Obst an sie verfüttern. Man sollte die Jungen täglich besprühen, denn sie trinken viel. Man sollte zum Trinkwasser regelmäßig Vitamin-und Mineralstoffpräparate und ihnen UV-Licht anbieten. Mit ein bis zwei Jahren sind die Jungen geschlechtsreif.