NAME:

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KURZBESCHREIBUNG:

Wenn ihm was abfällt dann wägst es trotzdem wieder nach , egal wie oft man es wiederholt . Sie haben keine Ohren . Sie leben im See Xochimilco sowie in einigen anderen kleinen Seen westlich Mexiko , in Mittelamerika .

BILD:

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AUSSEHEN :

Man weiß auf dem ersten Blick garnicht wo man ihn als Tier einordnen soll . Er sieht ein kleins Stückchen aus wie ein Molch , aber auch wie eine zu große Kaulquappe . Der Körper des Axolotls hat eine Änlichkeit mit einem Molch oder einem Salamander , sein Schwanz ist an der Seite flach . Bis zu 20 bis 25 cm lang wird sein Maul , seine Kiemenanhänge , die wie Bäume aussehen sitzen LINKS und RECHTS am HALS . Die Axolotl die in der Natur leben sind braun bis grau gefärbt und haben dunkle Fläcken .


Verbreitung und Lebensraum :


Lebensweise :


a. Ernährung:Sie essen Kellerassel,Fische,Krebstiere,Schnecken,Insekten und Pellets.


b. Sozialverhalten

Über das Verhalten wildlebender Axolotl ist leider aufgrund mangelnder Forschung sehr wenig bekannt , ganz im Gegensatz zu ihren genetischen und regenerativen Eigenschaften , wegen derer der Axolotl genauestens erforscht wurde . Was das Verhalten in Gefangenschaft anbelangt , kann einiges an Aussagen und Feststellungen getroffen werden .

Das Verhalten gegenüber Artgenossen :

Ein großse Interesse an seinen Artgenossen wird dem Axolotl im Allgemeinen nicht nachgesagt , berichtet wird sogar von der Eigenschaft eines Einzelgängers . Beobachtungen haben allerdings deutlich gezeigt , dass sich Axolotl gerne mit Artgenossen in Gruppen oder Paarweise aufhalten und gemeinsam ruhen . Ob die gewollte Nähe zu den Artgenossen dieses Verhalten begründet oder eher die Wahl des optimalen Standortes , an dem es zu diesen Ansammlungen kommt , kann nur gemutmaßt werden . Axolotl bevorzugen schattige , dunklere Bereiche wie Höhlen , dicht bewachsene Pflanzzonen , Röhren oder ähnliches . Da dieser Anspruch auf die Wahl des Ruheplatzes bei fast allen Axolotln gleich ausfällt , werden sie vermutlich auch den gleichen Standort anstreben und sich somit wie ein Rudel ansammeln . Dabei schichten sie sich nicht selten in mehreren Ebenen übereinander , ohne dass es zu Streitigkeiten kommt . Ein ausgeprägtes terretoriales Verhalten ist beim Axolotl nicht zu beobachten . Das Fressverhalten eines separat gehaltenen Tieres ist im Gegensatz zu Exemplaren in Gruppenhaltung nicht selten eher als motivations- und appetitlos zu umschreiben , im anderen Fall wird häufig hektisch und hochmotiviert das Futter aufgenommen . Die Haltung einer Gruppe von Axolotln scheint insgesamt ratsam . Bei allzu hektischer Futteraufnahme kann es auch schon mal vorkommen , dass durch den entstandenen Sog des Saugschnappreflexes , ein Bein oder das Schwanzende unbeabsichtigt im Maul des Artgenossen landet . Was einmal im Maul ist , wird gerade bei jüngeren Exemplaren nur wiederwillig wieder hergegeben und somit kann es gelegentlich zu Verletzungen , Verstümmelungen oder kpl . Abrissen der Gliedmaßen kommen . Dieses stellt bei ausreichender Fütterung und nicht zu dichtem Besatz eher eine große Ausnahme dar , kann aber dennnoch vorkommen . Mit zunehmendem Alter verliert sich diese Hektik bei der Futteraufnahme etwas , bzw. wird ein versehentlich eingesaugtes Gliedmaß wesentlich eher wieder freigegeben , bevor es verletzt wird . Ob Axolotl Artgenossen tatsächlich als solche erkennen , ist nicht wirklich schlüssig zu beantworten , da selbst ihr Nachwuchs aufgrund der sehr geringen Größe ohne Skrupel gefressen wird . Dieses Verhalten verliert sich mit zunehmender Größe der Larven , wobei die Größenunterschiede bei der Vergesellschaftung nicht zu extrem ausfallen sollen .




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c. Fortpflanzung

Frisch geschlüpfte Larven haben noch ei

ne geschlossene Mundspalte . Sie leben in den ersten zwei Tagen noch von ihren Dottervorräten . Wenn die Mundspalte geöffnet ist , ernähren sich die noch sehr kleinen Larven indem sie nach Mikroorganismen wie z.B. Larven von Kleinkrebsen etc. schnappen . Dieses Verhalten ähnelt schon stark dem späteren „Saugschnappen“ der älteren Tiere . Nach dem Schlupf sind die Extremitäten nur als Knospen zu erkennen . Die Vorderbeine entwickeln sich schneller als die Hinterbeine . Sie sind mit ca. 3 Wochen voll ausgebildet . Die Entwicklungsdauer der Hinterbeine liegt mit über 8-10 Wochen deutlich darüber . Mit zunehmender Größe werden die Beuteorganismen auch größer , so dass z.B. ca. 3-4cm lange Larven auch schon Tubifexwürmer , Mückenlarven und große Wasserflöhe fressen können .





e. Feinde : Feinde sind räuberische Tiere , die im Wasser leben . Zumbeispiel Raubfische können dem Axolotl gefährlich werden .



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ggf. Nutztierhaltung / Haustierhaltung : Axolotl sind lebende Amphibien unter Wasser . Um eine Schwanzlurche optimal zu halten solltedie Wassertemperatur 15 bis maximal 21 Grad betragen .



Übrigens ! Die Größenunterschiede der vergesellschafteten Axolotl sollten 1/4 der Länge des kleineren Tieres nicht überschreiten , da ein zu kleiner Artgenosse bei einer versehentlichen Aufnahme dem größeren Tier nicht genug Kraft und Masse entgegenzusetzen hätte und sich vermutlich nicht mehr unverletzt aus dessen Fängen befreien könnte .Ein ausgeprägtes Konkurrenzverhalten konnte , außer bei der Futteraufnahme, nicht beobachtet werden , nicht einmal bei der „Balz“, wenn diese Werbung überhaupt als Solche bezeichnet werden kann .


Quellen

Bio für Kids und Teens

Der Begriff genetisch steht für die zeitliche Entwicklung voneinander durch Vererbung von Merkmalen und Eigenschaften abhängiger Elemente

regenerativ - erneuerbar

Sog (Saugwirkung), eine alltagssprachliche Bezeichnung für eine Saugwirkung oder Anziehungskraft

Saugschnappreflexes

ohen Skrupel - skrupellos, hemmungslos

Als Gliedmaßen oder Extremitäten (von lateinisch extremus ‚der Äußerste‘) werden bei Menschen und Tieren durch Muskeln bewegte paarige Körperanhänge genannt, die aus mehreren Abschnitten (Gliedern) bestehen.