Name:

Ara (Eigentlicher Papagei)

Kurzbeschreibung

Aras gehören zur Ordnung der Papageienvögel. Sie gelten als sehr intelligent. Man unterscheidet 25 verschiedene Araarten.

Aras sind sehr bunt und können bis zu 100 cm groß und 60-80 Jahre alt werden.

Besonders fällt bei ihnen der kräftige, gekrümmte Schnabel auf.

Außerdem besitzen sie einen Kletterfuß mit 4 Zehen, von denen 2 nach vorne und zwei nach hinten zeigen.

Bild:

Ara_ararauna_-Blue-and-yellow_Macaw_in_a_tree.jpg

Merkmale / Aussehen

Innerhalb der Aras unterscheidet sich die Körpergröße von der kleinsten mit 40 cm bis zur größten Art mit etwa 100 cm. Die Körperform hingegen ist meist ähnlich. Der lange Schwanz ist gestuft gefiedert. Am breiten Kopf befindet sich ein großer und kräftiger Schnabel. Die Farbe des Gefieders ist in der Regel kräftig leuchtend zumeist in den Grundfarben gelb, rot, grün, blau und variiert je nach Art des Aras. Im Gegensatz dazu hat der Kopf eine maskenartige schwarz-weiße Zeichnung.



Verbreitung und Lebensraum

Aras leben vorwiegend in den tropischen und subtropischen Wäldern in Mittel-und Südamerika. Man findet sie auch in Tiefländern und Gebirgsregionen in Mexiko und Nordperu.

Lebensweise

Aras sind Rudeltiere. Sie durchstreifen die Wälder in kleinen Gruppen bei der Nahrungssuche. Sie verständigen sich durch unterschiedliche Kreischtöne in Form von Droh-und Schrecklauten.

a. Ernährung

Aras ernähren sich von Samen und Früchten. Besonders bevorzugen sie Sandbuchsbaum-und Paradiesnussbaumsamen und die Früchte der Balsampflanze. In Gefangenschaft fressen sie Getreide, Obst, Sonnenblumenkerne, Mais, Mohrrüben und Zwieback.

b. Sozialverhalten

Aras sind gesellige Vögel, die in Gruppen bis zu zwanzig Tieren leben. Sie suchen zusammen nach Futter und kommen abends gemeinsam zu ihren Schlafplätzen zurück. Jüngere Tiere lassen den älteren Tieren immer den Vortritt bei der Nahrungsaufnahme. Durch Beobachtung lernen jüngere Tiere von älteren, wo es z.B. gutes Futter gibt, um später selbst als Vorbild für Jungtiere zu dienen. Nur während der Brutzeiten entfernen sich Aras in Paaren von ihren Gruppen. Es gibt unter Aras keine Kämpfe um Nahrung oder einen Brutpartner , da ausreichend Nahrung vorhanden ist und die Paare ein Leben lang zusammen bleiben.


c. Fortpflanzung

Aras suchen sich einen Partner und bleiben ein Leben lang treu. Sie brüten gerne in Baumhöhlen, die sie mit Holzspänen auspolstern. Sie legen bis zu 2 mal jährlich meistens 3 weiße Eier, die das Weibchen ausbrütet. Die Brutzeit dauert ca. 4 Wochen. Das Männchen sorgt für Nahrung. Nach etwa 4 Monaten sind die Jungen groß und kräftig genug um die Baumhöhle mit ihrer Mutter zu verlassen.


d. Jagd

Da Aras Vegetarier sind, jagen sie nicht.


e. Feinde

Greifvögel sind die größten Feinde der Aras.



f. Verhalten

Aras können sich unterhalten. Verschiedene Kreischtöne haben unterschiedliche Bedeutungen. Man kann auch eine Körpersprache beobachten, so wird der Vogel z.B. ganz schmal, wenn er Angst hat. Manchmal spielen Vögel auch miteinander, allerdings gibt es in Ausnahmesituatonen auch Kämpfe, wenn es z.B. in der Brutzeit um die Verteidigung des Brutgeleges geht, oder in der Balzzeit der Hahn seine Henne verteidigt. Aras sind sehr reinliche Tiere, die sich mehrmals am Tag putzen. Gerne putzen sich die Vögel auch gegenseitig.



ggf. Nutztierhaltung / Haustierhaltung

Aras können zahm werden, deshalb halten viele Leute sie gerne als Haustier. Dafür braucht man einen großen Käfig, der regelmäßig gesäubert werden muss. Wichtig ist auch ein Kletterbaum mit Rinde, damit der Schnabel arbeiten kann und die Muskeln gestärkt werden. Außerdem braucht er einen ruhigen Platz, an den er sich zurückziehen kann um ungestört zu sein. Es ist wichtig, dass er wenigstens kleine Strecken fliegen kann. Wenn man sich viel mit ihm beschäftigt, vertraut er einem und kann kleine Tricks oder auch sprechen lernen. Eine Einzelhaltung ist nicht zu empfehlen, weil dem Ara sonst ohne einen Kameraden langweilig werden könnte. Wenn der Vogel anfängt, sich die Federn auszurupfen, ist dies oft ein Zeichen für Langeweile, zu trockene Luft oder unbefriedigten Bruttrieb. Man sollte sich dann sehr intensiv um den Vogel kümmern, um ihn von der Langeweile der Gefangenschaft abzulenken.




Weiteres

Quelle:Wikipedia,was ist was Nr.92, Ziervögel- unsere gefiederten Freunde, Video: youtube