Name: Afrikanischer Elefant


Kurzbeschreibung

Der Afrikanische Elefant ist eine Art der Familie der Elefanten Er ist das größte gegenwärtig lebende Landsäugetier der Welt. Der früher als Unterart des Afrikanischen Elefanten betrachtete Waldelefant wird heute als selbstständige Art angesehen. Zur Unterscheidung von diesem wird Loxodonta africana auch als Steppenelefant bezeichnet.

Im Bild: Ein junger Afrikanischer Elefant
Im Bild: Ein junger Afrikanischer Elefant


Merkmale / Aussehen: Ausgewachsene Afrikanische Elefanten haben große Ohren und lange Stoßzähne. Kleinere Elefanten haben nicht so große Ohren und ebenfalls lange Stoßzähne.

Verbreitung und Lebensraum:

Einst waren Afrikanische Elefanten von der Mittelmeerküste bis zum Kap der Guten Hoffnung verbreitet. Nördlich der Sahara ist die Art jedoch bereits im 6. Jahrhundert n. Chr. ausgestorben.
Wegen Elfenbeinwilderei und Lebensraumzerstörung ist der Afrikanische Elefant mittlerweile aus großen Teilen seines einstigen Verbreitungsgebietes verschwunden, wie im südlichen und westlichen Afrika. Die mit Abstand größte Population Westafrikas befindet sich im W-Arly-Pendjari-Nationalpark-Südafrikas.
Hier sieht man den Lebensraum der afr. Elefanten 2007
Hier sieht man den Lebensraum der afr. Elefanten 2007


Lebensweise



Ernährung:
Der Afrikanische Elefant ernährt sich von Gräsern, Wurzeln, Blättern, Zweigen, Baumrinden, Holz und verschiedenen Früchten. In Gefangenschaft bekommen Elefanten überwiegend Heu. Sie verbringen 16 bis 20 Stunden mit Fressen. Am Tag frisst ein Elefant etwa 200 bis 300 kg.
Bei Elefanten erneuern sich die abgenutzten Zähne bis zu sechs Mal. Nachdem die letzten Zähne abgenutzt sind, ist ein Elefant auf weichere Nahrung angewiesen. Sehr alte Elefanten suchen daher Sümpfe auf, um die dortigen Gräser zu fressen, und letztlich werden ihre Überreste oft an solchen Orten gefunden. Dieser Umstand hat zur Legende um die sogenannten „Elefantenfriedhöfe“ geführt.
Extrem wichtig für Elefanten ist Wasser, von dem sie täglich 100 bis 150 Liter benötigen. Die Kenntnis von Wasserstellen bzw. die Suche danach ist für das Überleben besonders während der Trockenzeit entscheidend.


Sozialverhalten:


Fortpflanzung:
Die Pubertät, eine Periode erhöhter Sexualhormon-Produktion und gesteigerter sexueller Aktivität beim Bullen, tritt etwa ab dem 25. Lebensjahr auf. Ein Bulle in der Pubertät ist an der Sekretausscheidung aus Drüsen hinter dem Auge, ständigem Harnlassen und gesteigerter Aggressivität zu erkennen. Die Pubertät dauert anfangs nur wenige Tage, doch je älter ein Elefantenbulle wird, desto länger hält dieser Zustand an. Schließlich kann er drei Monate und mehr betragen. Bullen in der Pubertät sind gegenüber anderen, die nicht in der Pubertät sind, verhalten sich anders. Im Kampf sind sie oft selbst dann überlegen, wenn der Konkurrent stärker und größer erscheint. Pubertäts-Bullen sind besonders angriffslustig und kämpfen mit Konkurrenten um das Recht, sich mit einer Kuh (Elefantenweibchen) zu paaren.
Ausgewachsene Bullen gesellen sich nur zur Begattung zu den Herden. Elefantenkühe sind jeweils nur wenige Tage befruchtungsfähig. Afrikanische Elefanten sind bis zum 55. Lebensjahr fruchtbar.

Jagd: Sie jagen nicht, weil sie Pflanzenfresser sind.

Feinde:
Der eigentliche Feind vom afr. Elefanten, ist der Mensch. Durch Wilderei werden die Elefanten fast ganz ausgerottet, weil die Wilderer/Jäger Das kostbare Elfenbein verkaufen wollen. Löwen und Tiger haben sich auf Elefanten spezialisiert.
Verhalten:
Afrikanische Elefanten sind tag- wie nachtaktiv. Sie ruhen meistens während der Mittagshitze und/oder nach Mitternacht, indem sie am Boden liegend oder gegen einen Baum gelehnt schlafen. Im Durchschnitt legt eine Herde pro Tag 12 Kilometer zurück. Ihre Geschwindigkeit beträgt dabei 10 km/h. Wenn nötig können Elefanten jedoch auch 40 km/h schnell laufen. Unbedroht sind Elefanten friedliche Tiere. Allerdings werden Elefantenkühe mit sehr jungen Kälbern schnell aggressiv, wenn man sich ihnen zu sehr nähert. Beide Geschlechter drohen, indem sie den Rüssel heben, die Ohren schwenken, Staub auftreten und den Kopf hin und her schütteln. Vor dem Angriff wird mit einem lauten Trompeten gewarnt.
Die Lebenserwartung beträgt etwa 70 Jahre. Abgesehen vom Menschen kennen Afrikanische Elefanten wenige natürliche Feinde. Allerdings scheinen sich Löwen in einigen Gebieten Afrikas zunehmend auf die Jagd nach ihnen spezialisiert zu haben. In den Nationalparks werden bis zu 20% Elefantenfleisch an die Löwen verfüttert.


Nutztierhaltung:

Die Elefanten zogen für die Menschen in den Krieg. Außerdem benutzt man sie als Nutztiere.

Quelle: Wikipedia.de